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Namibia die 5. - Endlose Weite 🌵🌵🦂☀️☀️

  • Autorenbild: Mathias Kaldek
    Mathias Kaldek
  • 2. Aug. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Aug. 2025



Windhoek liegt hinter uns, und die Kälte der letzten Tage hoffentlich auch. Heute sind es gut 350 km, die wir in unserem Auto weiter in Richtung Süden zurücklegen. Atemberaubende Landschaften und endlose Steppen säumen unseren Weg. Wir haben das alles schon mehrfach sehen dürfen, aber es ist immer wieder unglaublich, wie die Landschaft sich dann doch wieder verändert. Dieses Mal geht es zunächst über endlose Landstraßen, dann irgendwann rechts ab - und danach nur noch über eine Geröllstraße. Und der Wind weht um uns herum und wirbelt die Luft auf. Aber es macht einfach so viel Spaß, hier zu fahren. Und gefühlt ist man oftmals komplett allein in dieser endlosen Weite unterwegs.


Die lange Fahrt heute geht durch die Savanne, über endlose Straßen, die immer geradeaus führen und durch das schöne Naukluft-Gebrige. Die Schroffheit der Landschaft macht die Kargheit dieses Landes noch einmal mehr bewußt. Schön, aber hart.


Unser Camp heißt heute "Namibgrens" und ist wieder einmal ein Glücksgriff, zumindest auf den zweiten Blick. Zuerst bin ich etwas verhalten, da es einfach unglaublich kalt geworden ist. Gestartet bei Kälte, dann zwischendurch freudige 27° Grad und letztendlich dann wieder bei 12° Grad gelandet.

Mit viel Wind. Na super. 💨🥶


Aber als wir dann unseren Stellplatz für heute erkunden und sehen, wo wir da gelandet sind, ist dann wieder alles in Ordnung. Unser Platz liegt dermaßen einsam und wunderschön, dass die Kälte zwar immer noch etwas beißt, aber der Ausblick auf die Landschaft für alles entschädigt. UND: Wir haben dazu noch eine unglaublich schöne Freilicht-Toilette mit Bad. 🛁🚽


Nach nur einer Nacht, die wir relativ gut geschlafen haben, geht es am Morgen dann auch schon wieder weiter. Irgendwie schade, da die Landschaft zum Wandern eingeladen hätte. Aber bei der Kälte sind wir dann am Ende froh, dass wir wieder eine Weile im warmen Auto sitzen dürfen. 😁


Nächster Halt: Kalahari Farmhouse. Die Straße geht wie üblich lange geradeaus. Oder das, was wir so hier als Straße bezeichnen können.


Auch hier haben wir wieder zwei Nächte, die wir in unserem Dachzelt verbringen. Und es ist windig. Und kalt. Und dieser Stellplatz ist im Gegensatz zu den bisherigen eher nüchtern. Aber in der Zwischenzeit haben wir gelernt, dass wir uns immer und überall gut einrichten können. Sobald wir angekommen sind, und das gilt nicht nur für unsere Zeit in Namibia, machen wir einen Ort zu unserem. Und dazu braucht es nicht viel.


Also... Dachzelt hoch, Feuer an und schon ist es gemütlich. Und trotz des Windes haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang, den wir vom Esstisch aus beobachten dürfen. 🌅


Wir feiern heute Birgits 50. Geburtstag. 🎂🎈🥳 In Namibia. Das nenne ich mal ein gutes Timing. Den ersten Teil verbringen wir noch im Farmhouse, den zweiten Teil dann bereits in der Lodge. Davon dann aber im nächsten Bericht mehr...


Ziemlich durchgefroren nach der zweiten Nacht freuen wir uns auf den Weg im warmen Auto, der heute nur sehr kurz ist. Wir sind für die kommenden zwei Nächte dann in einer Lodge eingebucht. 🤗 Ein Zimmer. Wahnsinn. Und das haben wir uns in den kalten Nächten so was von verdient. Und deshalb waren wir auch gar nicht lang, bis wir uns auf den Weg machen.


Fazit des Tages: Zuhause kann überall sein. Es kommt wie immer auf die innere Haltung an - und auf ein warmes Feuer. 🔥

Bis dahin wünsche ich allen eine gute Reise 👋


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