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Immer wieder was Neues... Und immer weiter in der Entwicklung.
Warum wir tun, was wir tun...
In diesem Blog teile ich Einblicke in meine Arbeit, aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen und Themen, die mich bewegen.
Außerdem findet ihr hier immer wieder und immer noch Reiseberichte, Erfahrungen und Perspektiven, die mich/uns inspirieren und unsere Arbeit prägen.
Denn Veränderung entsteht oft dort, wo man bereit ist, neue Blickwinkel zuzulassen.


Terradillos de los Templarios
Meseta…. Meseta…. Meseta. 🙄 So bekannt, aber immer wieder neu zu erfahren. 18 km Strecke, immer geradeaus. Aber ganz von vorn. Am Morgen verlassen wir die schöne Herberge mit ganz vielen tollen Eindrücken des letzten Abends gegen 6:30 Uhr. Der erste Kaffee findet nicht wie sonst in einer Bar auf dem Weg statt, sondern erst auf Rückfrage in einem Hotelfrühstückssaal. 😂🤷🏻♂️☕️ aber er ist gut und stark und hilft uns, in den Tag zu kommen. Eigentlich sollte es regnen, aber d
21. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Carrión de los Condes
Der Tag startet heute sehr ruhig und beschaulich. Nach einer sehr angenehmen Nacht in unserer kleinen Hütte wachen wir um 7:00 Uhr auf und können den Tag direkt begrüßen. In der Herberge sind, bis auf zwei Mitpilgerinnen aus Deutschland, bereits alle ausgeflogen und so haben wir das Glück, dass wir das Frühstück in kleiner Runde in aller Ruhe genießen dürfen die Entscheidung heute nur 9,5 km zu gehen, erscheint uns als völlig richtig. Und so haben wir Zeit. Ein nettes Gespräc
20. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Villarmentero de Campo
Wundervoller Morgen nach einer kurzen Nacht… und heute wird bei Nebel gestartet. Und was als besondere Herausforderung gilt ist: Kein erster Kaffee!!!!! Das bedeutet heute 8 km ohne unseren geliebten Café von Leche. Aber der Nebel bringt ein unglaublich schönes ruhiges, Watte gehülltes Bild der Landschaft hervor. Einfach mal dem Moment etwas Schönes abgewinnen. So einfach geht’s. Und schon sind wir da… und die Sonne mit uns ☀️☀️☕️☕️ Das Leben kann so einfach und so gut sein,
19. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Itero de la Vega
Auf geht’s. Morgens wildes Aufbrechen der polinischen Radfahrer, die uns die gestrige Nacht ordentlich auf Trab gehalten haben. Laut und relativ rücksichtslos packen sie ab 6 Uhr ihre KOFFER 😂😂 zusammen und bringen den gesamten Schlafsaal durcheinander. Schade… aber heute erreicht mich das gar nicht so sehr. Bin ich schon etwas zur Ruhe gekommen 🙄😂 Gerade als wir aus der Herberge stolpern, treffen wir auf Miguel, einer Begegnung der ersten Tage auf dem Camino. Kurze Fre
18. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Hontanas
Nach einer wirklich erholsamen Nacht im Doppelzimmer, machen wir uns heute entspannt auf den Weg. Der Morgen vergeht wie im Flug, 11 km voller schöner Eindrücke und toller Landschaften. Es gibt keine großen Besonderheiten. Daher sprechen einfach Bilder für den Vormittag. ☀️🌈 Nach einer ersten verdienten Pause in Hornillos de Camino mit einem saftigen, frischen Bocadillo, geht es weiter. Noch 10 km weiter auf der Hochebene. Topfflach. Man kann schauen so weit das Auge reicht.
17. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Tardajos
Und wieder Burgos… Mein dritter Anlauf, diesen Ort schön zu finden. Bisher habe ich mit diesem Ort keine gute Verbindung herstellen können. Immer war es zu groß und zu laut. Und vor allem zu einsam hier. Mit gemischten Gedanken und dem Wunsch, meinen Frieden mit der Stadt machen zu können starten wir nach einem angenehmen Frühstück in der Herberge in den Tag. 🥾🥾☀️☀️ Gestern noch hat uns ein deutscher Herr am Wegesrand einen Zettel in die Hand gedrückt, auf der eine Empfeh
16. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Cardeñuela Riopico ☀️
Belohnung 🤗🤗 Wenn es einmal nicht so gut läuft, dann kann es ja nur besser werden. So dann auch heute. Der Morgen begann nach einem ordentlichen gekruschtel in der Herberge früher als gedacht. Um 7 Uhr standen wir bereits auf dem Weg und machten uns mit unseren Stirnlampen auf zum nächsten Ort. Mit der Hoffnung auf Kaffee ☕️ durften wir dann noch den Sonnenaufgang beim Aufstieg erleben. Ein wunderschöner Moment. Dann gab es zur ersten Belohnung bereits den erhofften guten
15. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Villambistia
So, nun muss es mal raus. Kontemplation und Pilgern ist aus… braucht keiner mehr. Jedenfalls nicht mehr auf dem Camino Frances. Das ruhige, über den Tag wandern mit dem Ziel, dass man sich auf einer langen Reise auch zu sich selbst befindet, ist hier leider Geschichte. Der „normale“ Tag sieht jetzt so aus: Ab 6 Uhr schmeißt sich alles auf den Weg. Dann wird gewandert, und nicht gepilgert. Geschwindigkeit bestimmt das Treiben. Schließlich muss das 3 kg Gepäck, welches man per
14. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Grañon
Scheiss Regen… sollte man denken. Und ja, es gibt Besseres, als bei Mistwetter durch Spanien zu Pilgern. Und ich gebe auch zu, dass es mir deutlich mehr Freude macht, wen die Sonne scheint. Und in vielen Gesichtern sieht man auch die Freude etwas weichen. Aber auch heute wieder: Poncho drüber und los geht’s. Pilgern ist eben auch mal anstrengend. 😂🌧️🌦️ Kurz hinter dem Ortsausgang fallen uns dann trotz des Regens besonders interessante und hübsche Pflanzen auf, die wir dan
13. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Azofra
Nach einem wunderbaren Aufenthalt in Ventosa, einem Café am Morgen, geht es durch die heute regnerische Rioja. Weinberge… Weinberge… Weinberge 😏🙄🍇🍇 langsam dürfte es auch mal wieder etwas aufregender werden. Vielleicht mal wieder eine Kurve zur Abwechslung? Ach ja… Pilgerprobleme…🤔 Der Regen wird heftiger und die Temperaturen fallen auch noch. Naja. Ist ja auch hier Herbst. Und wir sind gut vorbereitet. Poncho an und weiter geht’s. Bis Najera. Dort gibt es eine kleine
12. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Ventosa
So, nu ist es soweit… Männergrippe am Camino. Nein, im Ernst: heute Morgen beim Aufwachen in Logroño merke ich ein Kratzen im Hals. Aus Erfahrung weiß ich, dass das mit dem aktuellen Wind und den Temperaturen keine gute Kombination ist. Daher entscheiden wir uns, auf dem Weg raus aus der Stadt, beim örtlichen Decathlon eine kurze Shoppingpause einzulegen, um etwas warmes für die Brust einzukaufen. 😂 schräg wie wir mit unseren Rucksäcken in den Store marschieren. Nach 20 Minu
11. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Logroño
Nach einer wunderbaren friedlichen Nacht sind wir in Sansol heute um 7:00 Uhr gestartet. In den Morgen hinein. Der Weg war schön und somit durften die Gedanken etwas Freigang haben 😊 Die letzten Tage waren schön, friedlich und sehr angenehm für den Körper, aber insbesondere für die Seele. Warum? Was hat sich verändert? Die Antwort ist einfach: Meine Erwartung an den Weg ist nicht mehr da. Ich erwarte nicht, sondern ich nehme an. Ich scheine angekommen. Wieso auch nicht? Es d
10. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Sansol
Heute war ein schöner und entspannter Tag mit weichen und hügeligen Wegen, die sich durch die Navarra gezogen haben. Birgit geht’s heute deutlich besser und daher ist unser Lauftempo entspannt zügig. Die Wege führen uns immer weiter entlang an ersten Weinfeldern, voll mit Reben, die bereits die Rioja ankündigen. Beseelt vom gestrigen Tag, vergehen die ersten sechs Kilometer wie im Flug. Und der Weg duftet… nach Estragon. Soweit wir gehen riecht es in der Nase nach diesem herr
9. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Villamayor de Monjardin
Nach einer entspannten Nacht war heute Morgen alles soweit wieder gut. Der Groll gegen die „Mitpilger“ von gestern ist mit dem Aufstehen verflogen. Die Sonne scheint, als wir Villatuerte verlassen. Und wir gehen auch heute wieder langsam. Schließlich haben wir heute wieder nur eine kurze Etappe für uns geplant. Obwohl wir alles soweit wieder in der üblichen Geschwindigkeit laufen könnten. Aber das langsame gehen tut auch mir besser als gedacht. Nicht wegen der Kraft, die habe
8. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Villatuerte - es ist laut hier!!!
Heute möchte ich einmal anders beginnen. Bisher habe ich nur darüber gesprochen, wie der Weg aussieht, wie sich der Weg zieht oder die Landschaft sich zeigt. Ich habe bis dato noch nichts über meine eigenen Eindrücke oder das Gefühl, dass ich habe, geschrieben. Den Weg zu gehen, bedeutet, sich auf mentale und auch wirklich körperliche Strapazen einzulassen. Das war mir vor dem Weg bereits klar. Ich sehe aber, dass ich dieses Mal eine andere Herausforderung bekommen habe. Dies
7. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Puente la Reina
Ein kurzer Nachtrag zum Konzert von gestern: Ambrosius spielte in der Kapelle auf und gab einige Stücke zum Besten. Eine schöne, warme und sehr freundliche Pilgeratmosphäre kam zustande. Insbesondere dadurch, dass noch andere Pilger auf der Gitarre ein bis zwei Stücke spielten. Danach ging es ins warme Bett. Eine sehr erholsame und ruhige Nacht folgte. So langsam gewöhne ich mich auch wieder an das Liegen im Doppelstockbett im Schlafsaal. Alles findet sich. 😊✨ Nach einer he
6. Sept. 20242 Min. Lesezeit


Cizur Menor
Der heutige Tag war sehr entspannt. Da wir gestern den Plan hatten, heute nur eine sehr kurze Etappe zu laufen, gab es daher auch keine größeren Anstrengung. Der Camino heute war eher flach und ohne größere Strapazen zu bewältigen. In Summe waren es auch nur 9,5 km. Nach der sehr ruhigen, erholsamen Nacht in der Herberge und einem nicht vorhandenen Frühstück sind wir also dann direkt nach Pamplona gelaufen. In der Stadt selbst haben wir uns dann ein wenig aufgehalten, zwei g
5. Sept. 20242 Min. Lesezeit


La Trinidad de Arre
Heute fing der Tag entspannt an. Alle eingepackten Dinge und Habseligkeiten wurden in Ruhe und mit entspannter Haltung in den Rucksack gepackt. Alles findet dann doch seinen Platz letztendlich. 😊 In der heutigen Herberge gab es auch ein kleines Frühstück, bei dem der Kaffee die Eigenschaft hatte, Tote zu erwecken. Aber … hinein damit und auf in den Tag. Auch die heutige Etappe führte vorbei an wunderschönen Wäldern auf sanften und zum Teil auch steinigen Wegen. Wir haben be
4. Sept. 20241 Min. Lesezeit


Zubiri
Nachdem ich eigentlich gedacht habe, dass mir heute die Beine abfallen, ist es doch recht gut gegangen. Der Ausstieg aus dem Bett fiel zunächst noch etwas schwer, aber dann einmal ins Laufen gekommen, ging alles gut. 💪✨ Die Strecke nach Zubiri war etwa 24,5 km lang und mit sehr schönen, teils flachen, teils aber auch recht anspruchsvollen Wanderwegen gesäumt. Das tat den Beinen und vor allem aber auch dem Kopf sehr sehr gut. Mit einigen Pausen haben wir diese Etappe sehr gu
3. Sept. 20241 Min. Lesezeit


Roncesvalles
Heute ging es dann endlich auch aktiv los. Die erste Etappe stand an. 24 km und ein bisschen mehr… Das bisschen Mehr zeichnete sich in erster Linie durch wahnsinnig steile Anstiege und einen entsprechenden steilen Abstieg aus. Wohl doch nicht so gut vorbereitet…🤣 Wir haben es geschafft. Die Aussicht über Tag war unglaublich und wundervoll. Über den Wolken zu laufen, hat die vielen Schmerzen während unseres Aufstiegs mehr als nur entschädigt. Roncesvalles ist unser Ziel. Ges
2. Sept. 20241 Min. Lesezeit
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